Samstag, 26. November 2022
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Berliner Wasser — alles klar?

Spree im Abendrot

Im fortschreitenden Klimawandel wird Wasser in der Metropolenregion Berlin-Brandenburg knapp. Der von der Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz erarbeitete „Masterplan Wasserwirtschaft“ beschreibt die bereits bestehenden Herausforderungen und zeigt mögliche Gegenstrategien auf.
Die langfristig erforderlichen Strategien zur Sicherung und Stabilisierung des Wasserhaushaltes müssen angesichts des möglichen Einwohner- und Wirtschaftswachstums in Berlin-Brandenburg jedoch erweitert werden. Eine wasserwirtschaftliche Rahmenplanung für die Einzugsgebiete von Oder, Havel, Elbe und Spree in vier Bundesländern Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen — in Abstimmung mit Polen würde Blick für ein überregionales Wassermengen-Management öffnen.

Regionale Wasserknappheit in Berlin und Brandenburg und die Risiken des Kohleausstiegs in der Lausitz für die Spree können nur durch einen intelligenten Hochwasserausgleich zwischen den vier Flüssen Oder, Havel, Elbe und Spree überwunden werden.

Daher wird ein Masterplan Wasserwirtschaft „Oder-Havel-Elbe-Spree“ angeregt, der langfristige Planungssicherheiten anfordert.