Freitag, 23. April 2021
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Staupe bei Fuchs entdeckt

Fuchs (Canis vulpes)

Der Fachbereich Veterinär- und Lebensmittelaufsicht des Ordnungsamtes Treptow-Köpenick informiert über das Auftreten des hochansteckenden Staupe-Virus, der vor allem auch für Hunde gefährlich ist.

Ende Januar war das hochansteckende Staupe-Virus bei einem Fuchs in Treptow-Köpenick nachgewiesen worden. Inzwischen sind weitere Tiere positiv getestet worden. Vier Staupe-Fälle – insbesondere im Bereich Niederschöneweide und Johannisthal machen ein epidemisches Geschehen wahrscheinlich.
Allen Hundebesitzerinnen und Hundebesitzern wird dringend empfohlen, den Impfstatus ihres Vierbeiners zu überprüfen und die Impfung erforderlichenfalls durch den behandelnden Tierarzt bzw. die behandelnde Tierärztin auffrischen zu lassen!

Das Staupe-Virus befällt neben Hunden insbesondere Füchse, Waschbären und Marder. Eine Infektion erfolgt meist durch Kontakt mit erkrankten oder toten Tieren, aber auch über deren Exkremente.
Die Symptome: hohes Fieber, Fressunlust und Mattigkeit treten auf. Je nach betroffenem Organsystem treten auch Durchfall, Erbrechen, Atemnot, Nasenausfluss, Husten und Bewegungsstörungen, eine Verhornung des Nasenspiegels und der Ballen auf.
Außerhalb des lebenden Organismus bleibt das Staupe-Virus nur wenige Tage infektiös.
Die Infektion kann bei schwerem Verlauf zum Tod des Hundes führen.
Für den Menschen ist der Erreger ungefährlich.