Sonntag, 16. Februar 2020
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Grünzug im Kosmosviertel wird neu gestaltet

Kosmosviertel

Grüner, schöner und sicherer soll es im Kosmosviertel werden. Der öffentliche Grünzug im Kosmosviertel wird landschaftsarchitektonisch neu gestaltet und mit attraktiven neuen Freianlagen ausgestattet.

Mit Mitteln aus dem Städtebauförderprogramm „Zukunft Stadtgrün“ soll der zentrale Grünzug im Kosmosviertel qualitativ an moderne
Nutzungsansprüche angepasst und aufgewertet werden.

Fachplaner und Ingenieure am Werk
Nach einem EU-weiten Verhandlungsverfahren nach Teilnahmewettbewerb wurden in diesem Herbst drei Planungsbüros ausgewählt. Die Bietergemeinschaft hochC Landschaftsarchitekten PartG mbB und Ingenieurgesellschaft Prof. Dr. Sieker mbH wurde mit der Freianlagenplanung und der Regenwasserbewirtschaftung beauftragt.
Das Büro stadtraum – Gesellschaft für Raumplanung, Städtebau & Verkehrstechnik mbH wird die Planung der Straßenbeleuchtung übernehmen. Planungen und Baumaßnahmen im öffentlichen Grünzug im Kosmosviertel sollen bis Ende 2023 umgesetzt werden.

Grünzug von Venusstraße bis Uranusstraße
Der öffentliche Grünzug im Kosmosviertel zieht sich von der Venusstraße im Norden bis hin zur Uranusstraße im Süden an der Grenze zu Brandenburg. In diesen sind Spiel- und Sportplätze eingebunden und im Zentrum des Quartiers befindet sich zudem eine Ladenzeile mit verschiedenen Nahversorgungsbetrieben. Das Planungsgebiet funktioniert daher besonders identitätsprägend für das Quartier und hat als Begegnungsort eine große soziale Bedeutung.

Geplante Baumaßnahmen und Anpassung an den Klimawandel
Die Planung beinhaltet eine barrierearme Umgestaltung, die Entwicklung von Freiräumen und Plätzen mit attraktiven Verweil- und Begegnungsorten für die Nachbarschaft. Spiel- und Sportbereiche, verkehrssichere Querungen und eine robuste Gestaltung sind geplant, um Vandalismus vorzugebeug und sogenannte Angsträume abzubauen.

Weiterer Schwerpunkt ist die nachhaltige Pflege und Instandhaltung der Grünflächen. Entlang von Wegen mit öffentlicher Bedeutung, wie beispielsweise der Schulweg zur Grundschule am Pegasuseck, wird eine neue Beleuchtung installiert, um die Sicherheit und Schulwegsicherheit zu verbessern.
Auch die Anpassung an den Klimawandel wird bedacht. Die Grünflächen sollen Regenwasser aufnehmen, und auch Starkregenereignissen standhalten. Mit dem Konzept „Sponge-City“ ( Schwammstadt ), wird künftig Niederschlagswasser möglichst imn Boden versickert, oder in Mulden-Rigolen gespeichert. Der Abfluß in Entwässerungskanäle soll minimiert werden, um in heißen Sommern auch genüg „kühlendes Naß“ in den Grünflächen zu speichern.

Die nächsten Schritte: Beteiligung, Vorplanung, Planung und Ausführungsplanung
Bewohnerinnen und Bewohner des Kosmosviertels werden selbstverständlich auch in den Planungsprozess mit einbezogen. Das Quartiersmanagement und das Landschaftsarchitekturbüro hochC werden dazu eng zusammenarbeiten.

Startschuss für die Beteiligung ist bereits am Samstag, dem 23. November von 10 bis 12 Uhr. Bei einem gemeinsamen „Spaziergang mit Redestationen“ durch das Planungsgebiet, möchten die Landschaftsarchitekten mit Nutzerinnen und Nutzern zu besonderen Orten im Grünzug ins Gespräch kommen. Anfang 2020 werden dann parallel zur Planung diverse Beteiligungsworkshops durchgeführt werden.

Bevor Baumaschinen und Landschaftsbau in Gang gesetzt werden, müssen noch Vorplanung, Genehmigungsplanung und Ausführungsplanung durchlaufen werden. Von der Bodenmodellierung bis zum Pflasterstein und Stromkabel müssen viele Baudetails geplant und aufeinander abgestimmt werden. Der lange Zeitplan ist deshalb erklärlich – auch wenn drei Jahre bis zur Fertigstellung als lang empfunden werden.

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