Montag, 17. Juni 2024
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Sanierungsgebiet Niederschöneweide

Luftaufnahme des Ortsteils Schöneweide

Der Berliner Senat hat in seiner Sitzung am 25. Januar 2022 auf Vorlage des Senators für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Andreas Geisel, Veränderungen im Sanierungsgebiet Schöneweide beschlossen.

Die förmliche Festlegung des Sanierungsgebietes Niederschöneweide im Bezirk Treptow-Köpenick ist aufgrund der Erreichung der Sanierungsziele in den überwiegenden Teilbereichen aufzuheben.

Für zwei Teilbereiche wird die Festlegung als Sanierungsgebiet bis zum Jahresende 2026 verlängert. Dies ist aufgrund noch nicht erreichter Sanierungsziele in den Blöcken 3 und 6 notwendig.

Senator Geisel sagte dazu: „In weiten Teilen des Sanierungsgebiets Niederschöneweide haben wir in den vergangenen über zwei Jahrzehnten sichtbare Verbesserungen durch Investitionen in die soziale Infrastruktur und den öffentlichen Raum erreicht. Hier können wir nun das Sanierungsverfahren beenden. Nun gilt es, auch in den noch verbleibenden Bereichen die Sanierungsziele zügig zu realisieren.“

Realisierte Maßnahmen zur Erreichung der Sanierungsziele
Der Ausbau der Grundschule Alte Feuerwache, der Neubau der Mittelpunktbibliothek Alte Feuerwache Treptow und die Schaffung eines Verwaltungsstandorts im Bürgerhaus an der Michael-Brückner-Straße wurden als öffentliche Infrastruktur geschaffen.

An der Britzer Straße wurde das überregional bedeutsame „Dokumentationszentrum NS- Zwangsarbeit“ auf den historischen Flächen realisiert. Für diese Bereiche wird das Sanierungsverfahren beendet.

Verlängerung des Sanierungsverfahrens in Blöcken 3 und 6
Für die Blöcke 3 und 6 wird das Sanierungsverfahren um fünf Jahre verlängert, um die geplanten Sanierungsziele sichern zu können.
Dies gibt dem Bezirk ausreichend Zeit, bereits angefangene Planungen für ein großes Wohngebiet mit bis zu 800 Wohnungen mit attraktivem Wohnumfeld in Spreenähe tatsächlich umzusetzen.

Der Block 6 auf dem Gelände des ehemaligen Berliner Metallhüttenwerks kann erschlossen werden. Auch die weitere Entwicklung des ehemaligen Brauereigeländes im Block 3 wird weiter vorangebracht.
Geplant ist für das Brauereigelände eine gemischte Nutzung der historischen Brauereigebäude mit Handel, Gewerbe, Dienstleistungen und Freizeitangeboten. Die Herstellung eines öffentlichen Spreeuferwegs ist damit auch gesichert.