Dienstag, 14. Juli 2020
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Polizeibericht vom 09.10.2019

Polizei Berlin

09.10.2019 | Baumschulenweg: Überfall auf Supermarkt

Vier Unbekannte haben in der vergangenen Nacht einen Supermarkt in Baumschulenweg überfallen. Nach bisherigen Erkenntnissen betraten die Täter gegen 22.45 Uhr das Geschäft in der Baumschulenstraße, bedrohten zwei 29 und 32 Jahre alte Mitarbeiterinnen mit Messern und forderten Geld. Die Maskierten teilten sich dann auf zwei Kassen auf, schlugen mit den Messern auf die Kassendeckel und forderten, diese zu öffnen. Die Kassiererinnen kamen den Forderungen nach und die Täter entnahmen die Kasseneinschübe mit dem Geld. Anschließend flüchtete das Quartett. Ein Raubkommissariat übernahm die Ermittlungen.

08.10.2019 | Köpenick: Zusammenstoß mit Einsatzwagen

In Köpenick wurden in der vergangenen Nacht zwei Polizisten bei einem Verkehrsunfall verletzt. Kurz vor 1 Uhr bemerkte die Besatzung eines Streifenwagens des Abschnitts 66 in der Bölschestraße in Friedrichshagen einen Mercedes ohne eingeschaltete Scheinwerfer. Sie folgten dem Vaneo, der mit überhöhter Geschwindigkeit durch mehrere Köpenicker Straßen flüchtete und dabei auch durch eine Grünanlage an der Straße Am Krusenick fuhr. In der Friedrichshagener Straße endete die Flucht, nachdem der Wagen von der Puchanstraße aus links eingebogen und mit dem entgegenkommenden Einsatzwagen zusammengestoßen war. Die Beamten, 32 und 40 Jahre alt, wurden verletzt und zur Beobachtung stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Der 18-jährige Vaneo-Fahrer und seine 19 Jahre alte Beifahrerin blieben unverletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrfähig und wurden sichergestellt. In der Atemluft des 18-Jährigen stellten die Unterstützungskräfte Alkoholgeruch fest. Der junge Mann wurde für eine Blutentnahme und eine erkennungsdienstliche Behandlung in eine Gefangenensammelstelle gebracht. Gegen ihn wurden Verfahren wegen des Verdachts des verbotenen Fahrzeugrennens in Verbindung mit Fahren ohne Fahrerlaubnis, Trunkenheit im Straßenverkehr und fahrlässige Körperverletzung im Rahmen des Verkehrsunfalls eingeleitet.

06.10.2019 | Köpenick: Laute Live-Musik mit möglichen volksverhetzenden Inhalten – Polizeieinsatz

Gestern Abend gab es in Köpenick aufgrund lauter Live-Musik mit, gemäß Zeugen, volksverhetzenden Inhalten einen Polizeieinsatz. Nach bisherigen Erkenntnissen alarmierte ein Anwohner der Seelenbinderstraße gegen 18 Uhr die Polizei, da vom Hof einer Parteizentrale sehr laute Live-Musik zu hören war und die Lieder volksverhetzenden Inhalt gehabt haben sollen. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte konnten diese die laute Musik wahrnehmen und hielten zunächst mit einem Verantwortlichen Rücksprache. Dieser gab an, ein Erntedankfest zu feiern und sagte zu, die Musik leiser zu machen. Anschließende Ermittlungen ergaben, dass es sich um eine öffentlich zugängliche Veranstaltung unter freiem Himmel handelte, die allem Anschein nach einen politischen Charakter hatte. Eine Anmeldung einer solchen Veranstaltung war nicht erfolgt, sodass eine Strafanzeige wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz gefertigt wurde. Bezüglich der Live-Musik mit mutmaßlich volksverhetzendem Inhalt leiteten die Polizeikräfte ein Strafermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Volksverhetzung ein. Aufgrund weiterer erforderlicher Maßnahmen wurden Unterstützungskräfte zum Ort alarmiert. Zwischenzeitlich nahmen die Einsatzkräfte wahr, wie auf dem Hof dreimal „Sieg Heil“ gerufen wurde. Hierzu wurde eine Strafanzeige wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen gefertigt. Nach Eintreffen der Unterstützungskräfte stellten diese von 33 anwesenden Personen die Personalien fest und entließen sie im Anschluss. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatschutz beim Landeskriminalamt Berlin.